Wasserstofftechnik: Mögliches Technologie- und Innovationszentrum in Pfeffenhausen

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Pfeffenhausen ist mit dem Konzept eines Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrums (WTAZ) als einer von drei Finalisten des Bundeswettbewerbs für ein Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ) in die engere Standort-Auswahl gelangt.
Wasserstofftechnik

Quelle: Sergey Nivens/Shutterstock

Der Markt Pfeffenhausen ist einer der drei Finalisten, für zukünftige Wasserstofftechnik, des bundesweiten Wettbewerbs für ein Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff (ITZ). Das bayerische Konsortium mit dem Konzept „Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum (WTAZ)“ um Hynergy GmbH, FAU Erlangen-Nürnberg, Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg, Ludwig-Bölkow Systemtechnik, MR Plan Group, TesTneT GmbH, TU München und TÜV Süd ist in der engeren Auswahl für den finalen Standort.

 Prof. Dr. Veronika Grimm, Vorständin des Zentrums Wasserstoff Bayern (H2.B), begrüßt die Auswahl: „Wir stehen am Beginn einer Transformation, die alle Bereiche der Wirtschaft und des täglichen Lebens betreffen wird. Wir müssen den erneuerbaren Strom nutzen, um alle Sektoren zu dekarbonisieren. Dazu brauchen wir Wasserstoff und zukunftsweisende Wasserstofftechnik. Jetzt gilt es, die weltweit gültigen Standards zu setzen. Hier spielt das zukünftige WTAZ eine entscheidende Rolle“. 

„Das H2.B war schon seit der frühen Konzeptphase einer der mittlerweile zahlreichen Unterstützer des WTAZ-Konzeptes. Wir freuen uns mit dem Konsortium über die Auswahl in den Kreis der Finalisten“, so Fabian Pfaffenberger, Leiter Öffentlichkeitsarbeit des H2.B. 

Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt die Entscheidung: „Bayerns Konsortium hat in Berlin überzeugt: Wir sind optimal aufgestellt für das WTAZ. Jetzt zeigt unsere bayerische Wasserstoffpolitik konkrete Ergebnisse für den Industriestandort Bayern. Wenn das WTAZ in den Freistaat kommt, können wir im Zusammenspiel mit Politik, Forschung und Industrie die Wasserstoffwirtschaft schnell hochskalieren und damit entscheidend dazu beitragen, Deutschland zum Wasserstoffland zu machen, deutsche Arbeitsplätze zu sichern und die Klimaziele zu erreichen. Wasserstoff ist das absolute Zukunftsthema, mit dem wir Wirtschaft und Umwelt unter einen Hut bekommen anstatt ideologische Verbotsdiskussionen zu führen“.

Neben Pfeffenhausen sind noch Duisburg und Chemnitz in der engeren Auswahl. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gibt für die drei Gewinner des Standortwettbewerbs eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit in Auftrag, auf deren Basis im Spätsommer die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums getroffen wird.

Lesen Sie auch: Abfüllanlage – Wasserproduzent A&M Rare in Armenien setzt auf KHS

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