Wasseraufbereitungsanlagen: Wie findet man den richtigen Gasdetektor?

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Wasseraufbereitungsanlagen: Wie findet man den richtigen Gasdetektor?

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Wenn in einer Wasseraufbereitungsanlage ein Gasdetektor zu installieren ist, sollten die Ingenieure auf einfache, effiziente und bewährte Produkte von Anbietern zurückgreifen, die schon sehr viel Erfahrung mit diesen anspruchsvollen Geräten gesammelt haben.
Wasseraufbereitungsanlagen

Quelle: Pedal to the Stock/Shutterstock

Die Behandlung von Abwasser ist ein sehr komplexer Prozess, der mit einigen systemimmanenten Gefahren verbunden ist. So können beispielsweise brennbare und toxische Gase wie Methan (CH4) und Schwefelwasserstoff (H2S) entstehen. Darüber hinaus kann es in einigen Bereichen einer Kläranlage zu einer Anreicherung von Sauerstoff (O2) und Ozon (O3) kommen, was wiederum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Mitarbeiter der Anlage bedeutet. In anderen Wasseraufbereitungsanlagen wird zur Regelung des pH-Werts Kohlendioxid (CO2) eingesetzt, das in erhöhten Konzentrationen ebenfalls toxisch ist und zu einem Sauerstoffmangel führen kann.

In der Trinkwasseraufbereitung wiederum bilden sich häufig toxische chemische Gase wie Ammoniak (NH3) und Chlor (Cl). Um zu verhindern, dass Gase unbemerkt aus den Wasserspeichern und -leitungen entweichen, müssen Leckagen zuverlässig entdeckt und behoben werden können.

Sicherheit geht vor

Die Mitarbeiter einer Wasseraufbereitungsanlage sowie alle anderen Personen, die sich hier aufhalten, lassen sich sehr einfach vor Explosionen, Vergiftungen und Feuer schützen, indem der persönlichen Schutzausrüstung ein tragbarer Gasdetektor beiliegt. Für vorübergehende oder mobile Einsätze bei beengten Platzverhältnissen bietet Teledyne eine große Bandbreite an tragbaren Gaswarngeräten.

Häufig bietet es sich auch an, mobile Gaswarngeräte und stationäre Gaswarnanlagen miteinander zu kombinieren. Mit fest installierten Gaswarnanlagen lassen sich die Prozesse in einer Wasseraufbereitungsanlage leichter automatisieren. Dadurch lassen sich die Betriebskosten verringern und das Risiko von Bedienfehlern sinkt.

Eine sorgfältige Auswahl des passenden Gaswarngeräts ist nicht nur für den Gesundheitsschutz aller beteiligten Personen unerlässlich, sondern trägt auch entscheidend zu einer Reduzierung der Gesamtbetriebskosten (TCO) bei. So kann Schwefelwasserstoff (H2S) beispielsweise dazu führen, dass Metalle wie Stahl, Kupfer und Messing korrodieren. Dies wiederum bedeutet, dass die Sensoren eines Gasdetektors sinnvollerweise mit einem Edelstahlgehäuse versehen werden sollten.

WasseraufbereitungsanlagenQuelle: Teledyne
Der Protégé ZM ist ein tragbarer Einzelgasdetektor und bietet eine wartungsfreie Einzelgaslösung. Der Detektor ist mit einem Dreipunktalarmsystem mit akustischen, visuellen und taktilen Alarmen ausgestattet.
WasseraufbereitungsanlagenQuelle: Teledyne
Der tragbare PS200 4-Gas-Monitor ermöglicht eine einfache Bedienung mit zwei Tasten und alarmiert den Benutzer über akustische, visuelle und Vibrationsalarme bei Gefahr.

Wasseraufbereitungsanlagen: Die richtige Sensor-Technologie

In Wasseraufbereitungsanlagen, in denen eine zu niedrige oder zu hohe Sauerstoffkonzentration zu vermeiden ist und geringe Mengen toxischer Gase wie Schwefelwasserstoff oder Chlor auftreten können, fällt die Wahl meist auf elektrochemische Sensoren. Besonders verbreitet ist hier der Gasdetektor Teledyne DGi-TT7-E. Dieses einfach zu bedienende Gerät verfügt über ein integriertes, alphanumerisches Display, das auch bei Tageslicht lesbar ist. Dadurch lassen sich Gaskonzentrationen vor Ort sowie die entsprechende Warnstufe anzeigen.

Unter rauen Einsatzbedingungen erweisen sich Halbleitersensoren als langlebiger. Daher werden sie in der Regel dann eingesetzt, wenn es in einer Anlage zu einer hohen Schwefelwasserstoffkonzentration kommt oder die Umgebungsluft besonders warm oder feucht ist. Aufgrund seines Ansprechverhaltens, seiner Signalstabilität und seiner langen Lebenserwartung ist der stationäre Detektor Teledyne CTX 300 gern in Verwendung, wenn die Konzentrationen von Sauerstoff, Kohlendioxid und anderen toxischen Gasen zu überwachen sind.

Infrarotsensoren eignen sich vor allem zur Detektion von explosiven Gasen wie Methan (CH4) oder Kohlendioxid (CO2) oder für einen Einsatz in korrosiven Atmosphären mit hohem H2S-Gehalt. Sensoren dieses Typs machen sich die Tatsache zunutze, dass alle Gase Strahlung in einem ganz bestimmten Wellenlängenbereich absorbieren. Die IR-Sensorzellen sind so robust, dass sie nur einmal pro Jahr zu warten sind und Teledyne eine fünfjährige Garantie gewährt. Ein Beispiel eines solchen IR-Gasdetektors ist der Teledyne GD10 mit siliziumintegrierter Infrarot Optik. Das Gerät ist so zuverlässig, dass es mit einer 15-jährigen Herstellergarantie geliefert wird. So eine Gewährleistungsfrist findet man sonst bei keinem der auf dem Markt erhältlichen Gasdetektoren mit IR Sensor.

Die häufigste Alternative zu einem IR-Sensor ist ein katalytischer Sensor. Dieser ist zwar weniger langlebig, verbraucht dafür aber auch weniger Strom. Da sich viele Wasseraufbereitungsanlagen an abgelegenen Standorten befinden und mit Sonnenenergie betrieben werden, ist dies häufig ein wichtiges Argument. Teledyne empfiehlt in solchen Fällen den intelligenten Gasdetektor DG-TX7, der zwei katalytische OXYCOLSensoren enthält.

Lassen Sie sich beraten

In Wasseraufbereitungsanlangen ist es überaus wichtig, dass der eingesetzte Gasdetektor zu den Gegebenheiten vor Ort passt. Wenn es zu einem sprunghaften oder schleichenden Anstieg der Gaskonzentrationen kommen kann oder besonders raue oder korrosive Umgebungsbedingungen herrschen, sollten nur Produkte in Verwendung sein, die sich bereits bewährt haben. Aber keine Anlage gleicht der anderen. Deshalb kann die jeweils optimale Lösung nur nach eingehender Beratung durch einen Spezialisten wie Teledyne Gas & Flame Detection gefunden werden.

Lesen Sie auch: Virtueller Showroom – Lecksuche und CCIT-Lösungen für die pharmazeutische Industrie

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