WAGO mit Umsatzplus von 2,4 Prozent

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Die WAGO-Gruppe hat das Jahr 2019 mit einem Plus von 2,4 Prozent abgeschlossen. Die Umsatzverteilung nach Landesmärkten hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 27 Prozent den wichtigsten Markt darstellt, erreicht das übrige Europa 44 Prozent; ROW (Rest of World) liegt bei knapp 30 Prozent.

Quelle: Wago

Die WAGO-Gruppe hat das Jahr 2019 mit einem Plus von 2,4 Prozent abgeschlossen. „Mit einem Umsatz von 954 Mio. Euro haben wir unser gestecktes Wachstumsziel zwar nicht erreichen können, konnten uns aber in einem international schwierigen Markumfeld gut behaupten“, so der geschäftsführende Gesellschafter Sven Hohorst. Mit Rückblick auf das vergangene Jahr lasse sich ein heterogener Verlauf, sowohl zeitlich als auch regional feststtellen. „Während sich Europa überwiegend positiv entwickelt hat und wir hier den Marktanteil leicht erhöhen konnten, war die Geschäftstätigkeit in Asien vor allem durch den Handelsstreit zwischen den USA und China belastet.“

150 Millionen investiert

Die Umsatzverteilung nach Landesmärkten hat sich bei dem Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert. Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 27 Prozent traditionell den wichtigsten Markt für WAGO darstellt, erreicht das übrige Europa 44 Prozent; ROW (Rest of World) liegt bei knapp 30 Prozent. Auch 2019 wurde hier für die Branche überdurchschnittlich hoch investiert. Mehr als 75 Prozent der Gesamtinvestitionen von ca. 150 Mio. Euro sind in die Standorte in Minden, Päpinghausen und Sondershausen geflossen.


Sven Hohorst, geschäftsführender Gesellschafter der WAGO-Gruppe

Im Gegensatz zu anderen Branchen kann man auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2020 zurückblicken. „Hier haben besonders Fertigung und Logistik mit ihrem Einsatz für einen positiven Jahresbeginn gesorgt“, erklärt Sven Hohorst. „Allerdings stellen wir nun, als Unternehmen am Ende der Prozesskette, auch deutliche Rückgänge im Auftragseingang fest.“ Besonders die Länder Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Dänemark seien stark betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise seien aktuell noch nicht zu beziffern, werden aber die gesamte Gruppe erheblich belasten. „Wir bereiten uns darauf vor, dass die Auswirkungen schwerer sein werden als bei der Finanzkrise 2009“, so die Prognose. Trotzdem bleibe ein fester Glaube an eine kommende Verbesserung der Lage. „Auch dieses Jahr werden wir weiter mit knapp 90 Mio. in wichtige Zukunftsprojekte investieren – davon bleiben zwei Drittel hier in Deutschland.“

Neue Produkte und Lösungen

Ein Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen in allen Technologiebereichen des Unternehmens, der Automatisierungs- und Verbindungstechnik sowie der Interface-Elektronik. In der Automatisierung geht es man mit dem Konzept „Openandeasy“ vorrangig darum, Anwendern mit komplett offenen Automatisierungslösungen, die schnell an neue Anforderungen angepasst werden können, maximale Flexibilität zu ermöglichen. Das Betriebssystem Linux spielt dabei eine entscheidende Rolle. So konnte man schnell Themen wie Cloud-Connectivity and Cyber-Security realisieren. Außerdem hat die Linux-Community viele Lösungen erarbeitet, die in den WAGO Controllern, den Steuerungslösungen für die Automatisierung, einfach genutzt werden können. „Wir wollen unseren Kunden die entscheidenden Werkzeuge für die digitale Transformation liefern“, sagt Sven Hohorst.

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