23.04.2020 – Kategorie: Allgemein, Digitalisierung

Schmersal Gruppe beteiligt sich am Start-up Aconno

Quelle: Schmersal

Die Schmersal Gruppe beteiligt sich mit einem Anteil von 26 Prozent an Aconno. Das junge, stark wachsende Start-up-Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf entwickelt kundenspezifische Hardware, Bluetooth- und Sensorlösungen sowie Software für die Bereiche Digitalisierung, Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0.

Schmersal will mit der Beteiligung seine Entwicklungsanstrengungen in Richtung drahtloser Kommunikationslösungen für Sicherheitsschaltgeräte forcieren. Aconno bietet insbesondere Bluetooth-Chips und eine Entwicklungsplattform, mit welcher man intelligente Geräte und vernetzbare Objekte für die individuellen, industrie-4.0-fähigen Anwendungen seiner Kunden entwickelt und in Serie produziert – und das mit einem reduzierten Aufwand an Zeit und Kosten.

Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen schneller detektiert

Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel komplexe Anlagen, etwa in der Verpackungsindustrie, in denen eine große Anzahl an Sicherheitskomponenten verbaut ist. Hier können mit Hilfe von Bluetooth Fehlermeldungen einzelner Sicherheitssensoren oder Sicherheitszuhaltungen schneller detektiert werden. Zudem können mit Bluetooth-Lösungen nicht-sichere Daten wie Schaltzyklen, Übertemperatur, Feuchtigkeit etc. einfacher übertragen und für Konzepte des Predicitive Maintenance genutzt werden. Weitere mögliche Anwendungsgebiete sind ausgedehnte Förderanlagen in der Schwerindustrie bei denen eine drahtlose Bluetooth-Kommunikation über Distanzen von mehreren Kilometern eine rasche und effiziente Fehlerbehebung bei signalgebenden Sicherheitsschaltern sowie eine einfachere Übertragung von Status- und Diagnoseinformationen ermöglicht.

„Die kreativen Spezialisten von Aconno werden uns mit ihrem Know-how dabei unterstützen, unsere Sensoren und Schalter Bluetooth-fähig zu machen“, erklärt Philip Schmersal, geschäftsführender Gesellschafter. „Damit können unsere Schaltgeräte künftig eine Vielzahl von Diagnosedaten noch einfacher zur Verfügung stellen und infolgedessen zu einer höheren Maschinenverfügbarkeit beitragen. Wir erwarten, dass wir mit der Beteiligung an aconno ein erhebliches Entwicklungspotenzial ausschöpfen und unsere Innovationskraft deutlich stärken können“, betont Philip Schmersal.

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