03/2020

GIS mit multiphysikalischer Simulation optimieren

Simulieren, was nicht messbar ist

Mit Hilfe der Simulationssoftware COMSOL Multiphysics hat die Pinggao Group die Entwicklung einer gasisolierten, metallgekapselten Schaltanlage (GIS) beschleunigt und dabei die Entwicklungskosten erheblich reduziert. Darüber hinaus erstellte der Anwender eine Simulations-App, die die Zusammenarbeit funktionsübergreifender Teams in der Organisation vereinfachte.

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Digital Process Industry 03/2020

Editorial

Die drei Hebel gegen chinesische Finanzinvestoren

Neue Anlagen für die Prozess- und Verfahrenstechnische Industrie werden überwiegend in Asien aufgebaut. Und zunehmend drängen nun auch chinesische Finanzinvestoren nach Europa. Von Dr.-Ing. Frank Jenner, Managing Partner für die Global Chemicals & Advanced Materials Industry, bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, wollten wir wissen, inwiefern dies auch die Unternehmen der Prozessindustrie betrifft? Seine Aussagen lassen nichts Gutes erahnen! „Der Wachstumsmarkt für die chemische Industrie liegt im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in China. Bereits heute hat China einen Anteil von 35 Prozent an der weltweiten Produktion und im Lauf des Jahrzehnts wird dieser auf 50 Prozent ansteigen,“ kommentierte Dr. Jenner die Entwicklung. Jedoch hat die Pandemie gezeigt, wie verletzlich das momentane System ist, wenn einzelne Länder in den Shutdown gehen müssen. Frank Jenner erkennt aber, dass es Tendenzen gibt, Indien als zweiten Standort neben China auszubauen. „Nichtsdestotrotz ist in diesem Jahrzehnt auch in Europa und Amerika mit Wachstum zu rechnen. Der Fokus wird hier allerdings stärker auf Spezialitäten und dem Materials-Science-Bereich liegen, während der Commodity-Markt im asiatisch-pazifischen Raum wächst. Um unser Potenzial in Europa und Amerika nutzen zu können, müssen wir in Innovationen investieren, um so unsere Stärken zu fördern,“ gibt er zu eine Anregung. Aber er rechnet auch damit, dass chinesische Finanzinvestoren diese Stärken natürlich auch erkannt haben und in unsere Märkte investieren wollen. Da sich die Chemieindustrie generell in den vergangenen Jahren mit organischem Wachstum schwergetan hat, sollte die Branche vermehrt die drei Hebel „Innovation“, „Pricing“ und „Kundenzentrierung“ in Bewegung setzen. Dabei hilft speziell ein schneller Ausbau der „Digitalization“, also die digitale Transformation des gesamten Unternehmens. Denn es gilt: Nicht der Große frisst den Kleinen, sondern der Schnelle den Langsamen. Harald Wollstadt Redaktion DIGITAL PROCESS INDUSTRY

Themenhighlights

  • Simulieren, was nicht messbar ist
  • Der Weg zur smarten Tabletten- und Kapselproduktion
  • Die richtige Reaktion für Produktionsteamsin der Prozessindustrie
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