Plattformen-Integration in die reale Welt

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Business Plattformen spielen auf der kommenden Hannover Messe eine wesentliche Rolle. Dabei funktionieren sie nur im Verbund mit anderen Schwerpunkten.

Quelle: Hannover Messe

Auf der kommenden Hannover Messe spielen Business Plattformen eine wesentliche Rolle. Dabei funktionieren sie nur im Verbund mit anderen Schwerpunkten. DIGITAL PROCESS INDUSTRY zeigt, welche Plattformanbieter der Industrie sich auf der Messe präsentieren und welche Neuigkeiten auf die Prozess- und Verfahrentechnik zu kommen.

Cloud-Plattform und Künstliche Intelligenz

Auf dem Microsoft-Stand in Halle 17 dreht sich vieles um das Thema Azure, also um die Cloud-Plattform aus Redmond. Es wird erklärt, wie (mittelständische) Unternehmen ihre (industriellen) Anwendungen in die Cloud bekommen. Eine weitere Rolle spielt Microsoft Dynamics 365. Mit diesen Cloud-basierten ERP- und CRM-Anwendungen können wichtige Erkenntnisse rund um das eigene Geschäft gewonnen werden. Damit lässt sich beispielsweise die Wertschöpfungskette eines Unternehmens komplett abbilden, vom Einkauf bis zur Produktion.

Die Google-Cloud-Plattform kommt zum Beispiel bei Branchengrößen wie Siemens, Airbus und Sandvik zum Einsatz, vorwiegend in Bereichen, in denen es um vernetzte Produkte, optimierte Lieferketten oder vorausschauende Wartung geht. Darüber hinaus rücken vermehrt spezielle Anwendungen wie Google Cloud Edge IoT Core in den Fokus der Fertigungsindustrie. Damit lässt sich mithilfe geeigneter Machine-Learning-Algorithmen der Produktionsausschuss deutlich reduzieren.

Dasselbe gilt für den Einsatz von Amazon AWS in der Fertigung. Auch hiermit lassen sich KI-gestützte Produktionsprozesse entwickeln und realisieren. So können isolierte Anlagendaten grenzüberschreitend in gemeinsame Datenpools überführt werden, und das basierend auf Technologien wie Greengrass und Machine Learning, die sowohl für das Verarbeiten von Echtzeitdaten eingesetzt werden können als auch bei Prädiktivanalysen von Produktionsanlagen.

Intel informiert auf der Messe über Künstliche Intelligenz und zeigt anhand existierender Produkte und Lösungen, wie sich beispielsweise das vorausschauende Warten von Industrieanlagen (Predictive Maintenance) mithilfe der Intel-Plattform realisieren lässt. Dazu gehören die aktuellen Xeon-Prozessoren, der Intel Nervana-Prozessor für neuronale Netzwerke und die Mo-vidius Myriad Vision Processing Unit (VPU). Damit können KI-Anwendungen auf einem einzigen Chip implementiert werden.

Auf dem IBM-Stand spielen Themen wie vernetzte Fabriken und Künstliche Intelligenz eine große Rolle. Es werden zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten der IBM Watson IoT-Plattform gezeigt. Denn mithilfe geeigneter KI-Algorithmen werden Industrieanlagen digitaler, IoT-Netzwerke sicherer und Fabriken schlauer. Darüber hinaus werden IBM Cloud-Plattformen wie Red Hat gezeigt.

In der Halle 15 präsentiert die Software AG ihre IoT-Plattform Cumulocity und zeigt, wie sich das Vernetzen von Anlagen und Maschinen mithilfe einer einzigen Software-Plattform realisieren lässt. Aus Dingen wie Gebäuden, Fahrzeugen, Wasserzählern oder Industrieanlagen entsteht ein riesiges IoT-Netzwerk, dessen Daten mithilfe von Cumulocity in jeder Cloud-Umgebung und in jeder Anwendung landen. Und das dank spezieller Tools wie dem Streaming-Analytics-Engine mit relativ geringem Aufwand. Atos zeigt auf der Messe, wie „virtuelle Produkte“ entlang einer kompletten Wertschöpfungskette entstehen. Die Teilbereiche hierzu sind Design, Produktion, Wartung, Qualitätskontrolle und Verkauf samt Service. Damit lassen sich auch intelligente Fabriken realisieren.

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