Planungsprozesse in der Pharmabranche: Siemens und Zeta treiben Digitalisierung voran

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Siemens und Zeta haben jetzt eine strategische Partnerschaft für die digitale Transformation vereinbart. Ziel ist es, pharmazeutische Planungsprozesse zu verbessern.
Planungsprozesse

Quelle: Elnur/shutterstock

Siemens und Zeta wollen mit ihrer strategischen Partnerschaft die digitale Transformation im Bereich pharmazeutische Planungsprozesse vorantreiben. Zeta, spezialisiert auf die Abwicklung von Großprojekten im Bereich der Biopharma-Industrie, übernimmt die Rolle des Systemintegrators mit Prozess-Know-how aus der Pharmabranche. Siemens steht Zeta als Partner mit seinem Digital-Enterprise-Portfolio und seinen Software-Plattformen zur Verfügung.

Die Plant-Engineering-Softwarelösung Comos von Siemens bildet die Basis für die digitale Engineering-Plattform, mit objektorientierter Datenhaltung und der Verwendung von intelligenten Templates, um pharmaspezifische Planungsprozesse umzusetzen. Neben der Integration bestehender Plattformfunktionen entwickeln Zeta und Siemens neue Module, um die Durchgängigkeit der Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern.

Neue Digitalisierungsstrategie für Planungsprozesse

Zeta begegnet dem digitalen Wandel mit ausgefeilten neuen Digitalisierungsstrategien. Die Entwicklung verfahrenstechnischer Planungsprozesse zur Produktion von Wirkstoffen ist hochkomplex. Bei der Entstehung von Pharmaprodukten, von der Entwicklung im Labor bis hin zu ihrer industriellen Produktion im Maßstab, sind unzählige Planungsschritte notwendig. Diese müssen in der streng regulierten Pharmabranche transparent und lückenlos nachvollziehbar sein.

In der Projektierung entstehen enorme Datenmengen, diese gilt es sinnvoll zu strukturieren. Dafür ist eine stringente Software-Landschaft, die alle Prozesse von der verfahrenstechnischen Auslegung, der mechanischen Umsetzung, der Automation, der Qualifizierung bis hin zur Beschaffenheit einbindet Voraussetzung.

Der digitale Zwilling ermöglicht durchgängige Planungsprozesse

Die neue digitale Planungsumgebung ist an die spezifischen Anforderungen aller am Projekt Beteiligten ausgerichtet und ermöglicht unterschiedlichen Projektpartnern, in einer gemeinsamen Softwareumgebung, Gewerke übergreifend zu arbeiten. Basis hierfür ist Comos, die Plant-Engineering-Software von Siemens. Alle Daten können aus dieser digitalen Software-Umgebung jederzeit abgerufen, genutzt oder weiterentwickelt werden. Die Anwender werden in die Planungsprozesse nahtlos eingebunden, dadurch entsteht eine effizientere, schnellere und reibungslose Verständigung zwischen den beteiligten Unternehmen.

Am Ende des übergreifenden und durchgängigen Planungsprozesses entsteht bei Zeta ein digitaler Zwilling der Anlage und des Prozesses. Mit den Smart Engineering Services macht Zeta den digitalen Zwilling den Anlagenbetreibern zugänglich für den effizienten Betrieb und die Instandhaltung der Anlage.

Nutzung von digitalen Qualifizierungsdaten

Die praktischen Vorteile einer durchgängigen Digitalisierung in einer Software-Systemlandschaft fasst Martin Mayer, Digitalisierungsexperte bei Zeta, zusammen: „Der Kunde profitiert von der Nutzung der digitalen Qualifizierungsdaten für die elektronische Validierung, der automatischen Aktualisierung der Ersatzteillisten bzw. Artikelnummern, Austausch-und Überprüfungsterminen von Anlagenkomponenten und Verschließteilen – tagesaktuell auf Basis des digitalen Zwillings der Anlage.“

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Zeta. Sie wird neue Möglichkeiten eröffnen gemeinsam die digitale Transformation von pharmazeutischen Prozessen weltweit voranzutreiben. Mit unserer durchgängigen Lösung für das integrierte Engineering und den Betrieb, beschleunigen Anwender in der pharmazeutischen Industrie die Prozessentwicklung und die Reifezeit“, ergänzt Bart Moors, CEO Comos Industry Solutions bei der Siemens AG.

Lesen Sie auch: Software Made in Germany: 100 Prozent Service, Qualität und Zukunft

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