06.08.2021 – Kategorie: Produktion

Mehrkopfwaagen: Sicheres Wiegen am laufenden Band

MehrkopfwaagenQuelle: Vladimir Nenezic/Shutterstock

Nach wie vor gilt die Vielfalt der Produkte, die Verbraucher täglich konsumieren, als regelrecht überwältigend. Deshalb freuen sich Kunden über Abwechslung, stellen jedoch auch hohe Ansprüche an die Produktqualität. Um diese zu sichern, stehen Produzenten vor großen Herausforderungen. Die kritischste Phase stellt dabei die Verwiegung dar, weshalb oftmals Mehrkopfwaagen zum Einsatz kommen, die den entscheidenden Unterschied machen.

Nach wie vor gilt die Vielfalt der Produkte, die Verbraucher täglich konsumieren, als regelrecht überwältigend. Dabei freuen sich Kunden über diese Abwechslung, stellen jedoch zugleich auch hohe Ansprüche an die Produktqualität. Um diese zu sichern, stehen Produzenten vor großen Herausforderungen, denn Nahrungsmittel zu produzieren ist nur eine Seite der Medaille, sie an den Konsumenten zu bringen die andere. Hier gerät die Verpackungs- und Wägeindustrie ins Blickfeld, damit die gesamte Beförderung des Produktes behutsam verläuft. „Die kritischste Phase stellt jedoch die Verwiegung dar. Oftmals kommen automatische Mehrkopfwaagen zum Einsatz, deren Ausstattung den entscheidenden Unterschied macht“, erörtert Michael Zimmermann, Regional Sales Manager bei Penko.

Steigerung von Effizienz

Zu verpackende Güter in der Lebensmittelindustrie reichen von Tiefkühlprodukten über Getränke, Brot- und Backwaren bis zu empfindlichen Molkereiprodukten, deren Beschaffenheit in der Regel flüssig oder weich ist. Sekundärverpackungen dienen dem Schutz der Einzelprodukte während des Transports und können bei entsprechender Ausgestaltung auch als Verkaufsdisplay Verwendung finden. Aufgrund erheblicher Unterschiede bei den Produkteigenschaften wie Größe, Gewicht, Fließgeschwindigkeit oder Haftung erfordern Nahrungsmittel spezialisierte Verpackungsprozesse und eine individuelle Wiegetechnologie. Für ein optimales Ergebnis müssen Unternehmen den Verpackungsprozess in allen Teilbereichen individuell dem Produkt, seiner Form und seinen Eigenschaften anpassen. „Deshalb sind besonders Mehrkopfwaagen in der Lebensmittelindustrie weitverbreitet, weil sie sich als die effizienzsteigernde Antwort auf den Wettbewerbs- und Innovationsdruck erweisen, der in dieser Branche herrscht“, so Zimmermann. So ermöglichen es Mehrkopfwaagen, eine große Spannbreite von Verpackungsformaten zu verarbeiten.

Mehrkopfwaagen: Besondere Präzision gefordert

Mehrkopfwaagen kommen dank ihrer Schnelligkeit und Präzision bei der ortsfesten Verwiegung portionierter Einheiten in vielen Bereichen der Verpackungsindustrie zum Einsatz. Anders als bei Anlagen mit Förderband können Produkte durch die besondere Konstruktionsweise dieser Wägesysteme mithilfe von Schwingungen und der Zentrifugalkraft auf mehrere Wägeeinheiten verteilt werden, statt sie einzeln nacheinander zu portionieren. „Besonders vorteilhaft erweist sich dies in der Lebensmittelindustrie, wo der Anwender ein Produkt effizient und vorsichtig bewegen kann. Darunter befinden sich oftmals schwer zu handhabende Waren wie feuchte, klebrige oder empfindliche Lebensmittel, zum Beispiel Fisch, Fleisch oder Gemüse.“

Dabei erfüllen Mehrkopfwaagen die Anforderungen und Erwartungen an eine schnelle, exakte und zuverlässige Verwiegungslösung für die Lebensmittelproduktion. Ein meist nahtloses Design der Behälter bietet zudem keine Haftfläche für Staub- und Bakterieneinlagerungen – die Waage kann dadurch nach einer kurzen Reinigung bedenkenlos auch der Verwiegung und Verpackung von anderen Produkten dienen. Da zugeschnittene Gesamtlösungen als fester Bestandteil in der Produktion gelten, sollte die passende Wägelösung so konzipiert sein, dass sie dauerhaften Beanspruchungen sowie widrigen Umgebungsbedingungen standhält. „Intelligent eingesetzte Automationslösungen tragen deshalb maßgeblich dazu bei, den Verpackungsprozess in der Lebensmittelindustrie effizient, hygienisch und auch wirtschaftlich zu gestalten.“

Mehrkopfwaagen
Michael Zimmermann ist Regional Sales Manager bei Penko Engineering. (Bild: Penko)

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