„KI – Made in Germany“ etablieren: Normungsroadmap ebnet den Weg

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„KI – Made in Germany“ etablieren: Normungsroadmap ebnet den Weg

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DIN, DKE und das BMWi haben Anfang Dezember die Normungsroadmap KI veröffentlicht. Sie enthält Handlungsempfehlungen für die Standardisierung rund um künstliche Intelligenz.
KI

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) haben auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung Anfang Dezember die Normungsroadmap KI der Öffentlichkeit präsentiert. Die gut 200-seitige Roadmap gibt Handlungsempfehlungen für die Normung und Standardisierung rund um künstliche Intelligenz.

Normen und Standards steigern Vertrauen in KI

„Mit der Normungsroadmap KI setzen wir eine wesentliche Maßnahme der KI-Strategie der Bundesregierung um. Normen und Standards sorgen für ein nahtloses Zusammenarbeiten und Vertrauen in KI-Systeme und ebnen den Weg für KI – Made in Germany“, sagt Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Handlungsempfehlungen für Standardisierung rund um künstliche Intelligenz sind das Ergebnis aus rund einem Jahr konzentrierter Arbeit. Seit Oktober 2019 haben 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft das Dokument gemeinsam entwickelt.

Eine hochrangige Steuerungsgruppe unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Wahlster von der Plattform Lernende Systeme hat die Erarbeitung koordiniert und begleitet. „Die KI-Forschung in Deutschland gehört weltweit zur Spitze. Normen und Standards ebnen den Weg, um aus den Ergebnissen innovative Produkte zu entwickeln, die zu Exportschlagern unserer Wirtschaft werden können“, erläutert Prof. Wahlster.  

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Exemplarischer Einsatz von Industrieller KI in ausgewählten Industrie-4.0-Anwendungsfällen. (Grafik: DIN, DKE)

Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen soll dazu beitragen, die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft im internationalen Wettbewerb der Künstlichen Intelligenz zu stärken und innovationsfreundliche Bedingungen für diese Technologie der Zukunft schaffen. Darüber hinaus raten die Experten zur Initiierung eines nationalen Umsetzungsprogrammes „Trusted AI“ (Vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz). Dadurch hätte Deutschland die Chance, ein weltweit erstes Künstliche Intelligenz-Zertifizierungsprogramm zu entwickeln.

Neue Aufgaben für die DKE

Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Normungsroadmap KI ist der Auftakt für die nun anstehenden Arbeiten, Michael Teigeler, Geschäftsführer der DKE, freut sich bereits auf die nächsten Aufgaben: „Wir haben nun in zentralen Themenbereichen einen umfassenden Überblick darüber, wo wir in der KI-Normung bereits gut aufgestellt sind und wo wir noch ansetzen müssen. Jetzt gilt es, entlang der Empfehlungen gemeinsam aktiv zu werden.“

Christoph Winterhalter, Vorsitzender des Vorstandes von DIN, spricht sich für eine zügige Umsetzung der Normungsroadmap aus: „Mit den Ergebnissen der Roadmap kann die Normungsarbeit beginnen. Jetzt müssen wir die Handlungsempfehlungen zügig umsetzen und konkrete Projekte auf den Weg bringen. Dazu laden wir interessierte Fachleute ein, mitzuwirken und ihr Wissen in die Normung einzubringen.“

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Be SMART – der Normenoutput im praktischen Anwendungskontext. ((Grafik: DIN, DKE)

Die Normungsroadmap KI wird künftig regelmäßig aktualisiert, um sich ändernde Anforderungen zu berücksichtigen. Das Dokument ist auf den Webseiten www.din.de
und www.dke.de kostenfrei abrufbar.

Lesen Sie auch: Industrie-4.0-Konzepte: Chance für alle statt Stolperfalle

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