Automatisierungsspezialist Turck prognostiziert für 2019 einem leichten Umsatzrückgang.
Quelle: Turck

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Turck trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage in seinen Kernmärkten Maschinenbau und Automobilindustrie einen konsolidierten Gesamtumsatz, der mit rund 640 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau liegt. Das entspricht im Vergleich zum Ergebnis des Jahres 2018 von 660 Mio. Euro einem leichten Rückgang von rund drei Prozent.

Nachdem der Automatisierungsspezialist die letzten beiden Jahre jeweils mit einem zweistelligen Wachstum abschließen konnte, wird man die gesteckten Ziele für 2019 nicht erreichen können, sagte Christian Wolf, Geschäftsführer von Turck, anlässlich der Jahrespressekonferenz in Mülheim an der Ruhr. Deutschland und Südamerika sowie EMEA trugen zwar zum Umsatzwachstum bei, aber Nordamerika und APAC (Asia/Pazifik) drückten jedoch das Ergebnis in den Minusbereich. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Wolf ein niedriges einstelliges Wachstum von 5 Prozent auf etwa 670 Mio. Euro.

Wie Wolf ergänzt, hat man in diesem Jahr auch wieder in die Unternehmensstrategie 2020+ investiert, um das globale Supply Chain weiter zu optimieren. Mit einem neuen Produktionsstandort in Polen wird man ab 2020 den europäischen Markt bedienen. Eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Asien verspricht man sich durch die Erweiterung der Produktion im chinesischen Tianjin. Einen weiteren Schritt auf dem Weg zur „Digital Automation Company“ bezeichnete Wolf die Minderheitsbeteilung am Duisburger Radarspezialisten Asinco. Nachdem man bereits 2017 den RFID-Turnkey-Lösungspartner Vilant Systems übernommen hat und im Folgejahr der Technology Buy-out der Cloud-Software vom IoT-Spezialisten Beck IPC umgesetzt wurde, sicherte sich Turck nicht nur die F&E-Kompetenz zu messenden Radarsensoren, sondern auch das Know-how im Softwarebereich, das vor allem für künftige Projekte im Bereich Smart Sensors relevant ist.

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