Feldgeräte: Namur stellt aktualisierte Empfehlung NE 53 vor

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Feldgeräte: Namur stellt aktualisierte Empfehlung NE 53 vor

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Die NAMUR-Empfehlung NE 53 ist in einer neuen Ausgabe erschienen und kann ab sofort bei der Geschäftsstelle bezogen werden.
Feldgeräte

Quelle: Juice Flair/Shutterstock

Die Namur Interessensgemeinschaft für Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie hat eine neue Version der Namur-Empfehlung 53 veröffentlicht. Mit der NE 53 „Software- und Hardware-Kennzeichnung von Feldgeräten und signalverarbeitenden Geräten“ soll dazu beigetragen werden, dass bei der schnellen Entwicklung der Technik für Feldgeräte die Anwender die Möglichkeit haben, die Veränderungen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Beispiele dafür sind:

  • Die Beurteilung einer Gerätebewährung setzt voraus, dass man genau weiß, welche Geräte eingesetzt werden.
  • Bei geänderter Hard- oder Software, muss das Wartungspersonal eventuell Maßnahmen zur Anpassung der Applikation durchführen.
  • Wenn Schwachstellen eines Gerätes erkannt werden, muss ermittelt werden können, welche Geräte betroffen sind.

Dies betrifft vor allem die Kompatibilität der Applikationen und die Bedienung der Geräte einschließlich der zugehörigen Dokumentation. Hierbei stehen die Software und die Hardware gleichermaßen im Fokus. Des Weiteren soll die Namur-Empfehlung (NE) eine Hilfestellung für die Hersteller sein, für welche Änderungen und in welcher Form die Anwender eine Meldung erwarten.

Neben der Kennzeichnung von Hard- und Softwareversion am Gerät ist es auch erforderlich, Änderungen an die Betreiber zu melden. Die NAMUR-Empfehlung legt den Inhalt dieser Meldung fest. Außerdem gibt sie Kriterien vor, wie je nach Änderungsumfang die Versionskomponenten hochzuzählen sind. Die Änderung gegenüber der vorigen Ausgabe der NE 53 betreffen im Wesentlichen die Änderungs-kennzeichnungen sowie das Formblatt für die Änderungsmeldung. Dies erleichtert dem Anwender bei Änderung der Geräte, den Einfluss auf bestehende Betriebsbewährungen zu beurteilen.

Feldgeräte: Ziele der Empfehlung

Mit der NE gilt es folgende drei Ziele zu erreichen:

  1. Für den Erhalt der Betriebsbewährung oder die Erfüllung der sicherheitstechnischen Anforderungen ist es erforderlich, sich auf einen konkreten Software- und Hardwarestand zu beziehen. Die Änderungsmeldungen sollen die Entscheidung, ob ein Gerät einer erneuten Prüfung unterzogen werden sollte, unterstützen.
  2. Das Wartungs- und Instandhaltungspersonal soll in die Lage versetzt werden, sofort am Gerät zu erkennen, welche Komponenten zueinander kompatibel sind, oder ob weitere Maßnahmen beim Ersatz eines Feld- oder signalverarbeitenden Gerätes erforderlich sind. Dazu gehören insbesondere auch Angaben zu den kompatiblen Gerätetreibern.
  3. Eine eindeutige Erkennung von Geräten zu ermöglichen, um zu erkennen, ob das Gerät von einer gemeldeten Schwachstelle (Software, Firmware, Kommunikations-, Konfigurationssoftware, …) betroffen ist bzw. –umgekehrt- ob eine neue Softwareversion eine Schwachstelle dieses Gerätes beseitigt.

Die NAMUR-Empfehlung NE 53 gilt für Feldgeräte (Sensoren sowie Aktoren), signalverarbeitende analoge und/oder digitale Geräte ohne Steuerungs- und Leitsystemkomponenten in der Prozessindustrie. Sie stellt somit Anforderungen auf, bei welchen Geräteänderungen Hersteller Meldungen bereitstellen müssen und wie Geräte gekennzeichnet sein sollen.

Lesen Sie auch: Preisverleihung – NAMUR Award zum Thema „Innovative Prozess- und Betriebsführung“

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