Elektrolyse: Linde plant In Leuna größte PEM-Elektrolyse-Anlage der Welt

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Das mit 24 Megawatt Leistung bei Inbetriebnahme weltgrößte Power-to-X-Anlagenprojekt zur Erzeugung und Verflüssigung von grünem Wasserstoff entsteht derzeit am Chemie- und Raffinerie-Standort Leuna in Sachsen- Anhalt. Die geplante Anlage für Elektrolyse soll bis zu 3.200 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr herstellen.
Elektrolyse

Quelle: Linde/Horst Fechner

  • Die Power-to-X-Anlage mit 24 Megawatt Leistung soll erneuerbare Energien zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab nutzen.
  • Grüner Wasserstoff dient zur Dekarbonisierung von Verkehr, Transport und Industrie.

Grüner Wasserstoff kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ist in vielen Sektoren einsetzbar, beispielsweise als Treibstoff für Brennstoffzellen-Fahrzeuge oder als Rohstoff für die Chemie- oder Stahlindustrie. Konstruktion, Bau und Betrieb der Anlage erfolgen aus einer Hand durch Linde. Die PEM-Elektrolyse (Proton Exchange Membrane) stammt dabei vom Joint-Venture-Partner ITM Power.

Dank komplementärer Technologien wie der Verflüssigung, dem Tankstellenbau und der Logistik ist Linde in der Lage, die komplette Wasserstoff-Wertschöpfungskette abzudecken. Die Anlage für Elektrolyse soll zu Beginn mithilfe von zertifiziertem Ökostrom, später mit in der Nähe erzeugten erneuerbaren Energien ab Mitte 2022 bis zu 3.200 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr herstellen.

Elektrolyse: Anlage im industriellen Maßstab

„Leuna eignet sich als Standort hervorragend für eine solche Anlage, denn wir versorgen seit vielen Jahrzehnten – eingebunden in eines der größten Industriecluster in Deutschland – mit einem kompletten Produktportfolio von Industriegasen unsere dort ansässigen Kunden sowie das umliegende Netzwerk. Durch die Elektrolyse-Anlage im industriellen Maßstab, insbesondere in Verbindung mit der aktuell erweiterten Verflüssigung, wird dieses Portfolio perfekt ergänzt“, sagte Jens Waldeck, bei Linde zuständig für das Gase-Geschäft in Westeuropa. „Für Leuna sprechen außerdem das gut ausgebaute Rohrleitungsnetz und die hervorragende Infrastrukturanbindung.“

Die Elektrolyse-Technologie ist ein wichtiger Baustein in der gesamten Linde-Wasserstoff-Wertschöpfungskette. „Dank der Kombination aus erstklassiger EPC (Engineering, Beschaffung und Errichtung) -Kompetenz und Technologie-Expertise auf Seiten der ITM Linde Electrolysis GmbH können wir individuelle Kundenlösungen für elektrolysebasierte Wasserstoff- und Sauerstoff- Erzeugungsanlagen anbieten“, sagte Michael Schaeffer, Leiter der Wasserstoff- und Synthesegasanlagen bei Linde Engineering.

Elektrolyse Linde
Konstruktion, Bau und Betrieb der Anlage am Standort Leuna erfolgen aus einer Hand durch Linde. (Bild: Linde/Tilo Weiskopf)

Mit Umwelttechnologien ökologischen Fußabdruck verbessern

Der Einsatz der zukunftsweisenden, auf Industriegasen basierten Umwelttechnologien von Linde erlaubt es Kunden in aller Welt, ihre Produktivität zu steigern und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Linde wird seine Industriekunden über das bestehende Pipelinenetz oder per Lkw mit dem grünen Elektrolyse-Wasserstoff beliefern, mit dem auch Wasserstofftankstellen in der Region versorgt werden sollen.

Das Bauprojekt umfasst neben der Elektrolyse einen neuen Wasserstoff-Verflüssiger, der bereits Anfang 2021 in Betrieb gehen soll, sowie infrastrukturelle Maßnahmen in Leuna in Zusammenarbeit mit dem Standortbetreiber InfraLeuna GmbH. Dieses Projekt wird durch Fördermittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. An der Finanzierung des bewilligten Zuschusses sind das Land Sachsen-Anhalt sowie die Bundesrepublik Deutschland beteiligt.

Lesen Sie auch: Linde-Standort Salzgitter liefert Flüssigstickstoff in Pharmaqualität

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