Effizientere Cognac-Herstellung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Effizientere Cognac-Herstellung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Die Produktivität bei der Cognac Herstellung wurde um zwölf Prozent gesteigert und verspätete Lieferungen einzelner Zutaten nahezu auf Null reduziert. Gleichzeitig wurde der Planungsaufwand um 20 Prozent und die Dauer der Tankbefüllung um 30 Prozent verringert.

Quelle: Siemens

Seit rund 300 Jahren produziert und exportiert die Destillerie Martell Cognac, der in Eichenfässern reift. Um die an der Produktion beteiligten Teams besser koordinieren und den Materialfluss optimieren zu können, hat man eine Produktions- und Planungssoftware eingeführt. So konnte die Produktivität um zwölf Prozent gesteigert und verspätete Lieferungen einzelner Zutaten nahezu auf Null reduziert werden. Gleichzeitig wurde der Planungsaufwand um 20 Prozent und die Dauer der Tankbefüllung um 30 Prozent verringert.

Ob auf royalen Hochzeiten, in der Concorde oder im Orient Express – die edlen Tropfen aus dem Hause Martell wurden schon auf der ganzen Welt zu besonderen Anlässen serviert. Der Cognac aus dem Hause Martell hat Weltruf und wurde unter anderem bereits im berühmten Orient Express, in der Überschall-Maschine Concorde und bei royalen Hochzeiten serviert. Bis der Cognac schließlich im Glas landet, vergehen je nach Güte oft viele Jahre. Auf dem Weg vom Weinberg bis in die Flasche durchläuft der edle Tropfen drei Stufen der Produktion und Reife, in denen dem Cognac unter anderem mittels eau de vie (EDV, „Lebenswasser“, französische Bezeichnung für aus Obst oder Weintrester destillierte Schnäpse) verschiedene Aromen verliehen werden. Die EDVs, die von verschiedenen Weinbergen stammen, verleihen dem Cognac seine spezielle Note und müssen demnach immer genau zur richtigen Zeit beigemischt werden und damit auch verfügbar sein. Der Zeitplan des gesamten Prozesses folgt den Jahreszeiten, nach denen sich alle Teams richten. Um die an der Produktion beteiligten Teams besser koordinieren und den Materialfluss optimieren zu können, setzt Martell auf Management- und Planungs-Software von Siemens PLM Software.

Pünktliche Lieferung sicherstellen

„Wir benötigten ein Tool, um die Arbeit unserer Teams zu planen und zu koordinieren. Dazu wollten wir die Reisezeiten zwischen den Weinlagerstätten reduzieren, indem wir das Befüllen und die Routen der Lastwagen optimieren“, so Lydie Bardeau, Verantwortliche für das EDV-Management bei Martell. „Noch wichtiger war uns, dass das eau de vie stets pünktlich geliefert würde.“ Man entschied sich für Simatic IT Preactor APS von Siemens PLM Software. Die Produktions- und Planungssoftware ist Teil des Siemens Manufacturing Operations Management (MOM)-Portfolios. Mit Simatic IT Preactor APS konnte Martell den Weg des Cognacs vom Weinberg in die Flasche optimieren und sowohl die Effizienz der Produktion und Teams steigern als auch den Aufwand für Planung und Tankbefüllung deutlich reduzieren.

Schneller, wirtschaftlicher und besser

Quelle: Siemens
Die Abfüllanlage des Cognac Herstellers.

Mit Simatic IT installierte Martell einen vierstufigen Planungs-Prozess, der den Cognac-Weg vom Fass bis zum Verkaufsregal möglichst effizient gestaltet. Dazu gehört die optimale Verarbeitung und Verfügbarmachung vorhandener Informationen sowie die Erstellung von Listen mit konkreten Arbeitsaufgaben für alle Team-Mitglieder. „Wir wollten einen niederschwelligen Einstieg, Schritt für Schritt, ohne alle Vorgänge gleich von Anfang an zu automatisieren“, sagt Bardeau. In Summe sind die Resultate seit Einführung der Software bemerkenswert. So ließ sich die Zeit für die Aufgabenplanung um 20 Prozent reduzieren, die Dauer der Tankbefüllung sogar um 30 Prozent Komplett vermieden werden verspätete EDV-Lieferungen und auch die Fehlerwahrscheinlichkeit im Datenhandling geht gegen Null. Gleichzeitig konnte Martell die Produktivität der Teams um zwölf Prozent steigern. Dieser Erfolg motiviert Martell, die Siemens-Lösung künftig auch in weiteren Bereichen einzusetzen. „Wir beabsichtigen, neue Möglichkeiten für die Automatisierung zu suchen und die Anwendung von Simatic IT Preactor APS auch auf andere Abteilungen auszudehnen. Dazu gehören Verschnitt, Abfüllung und Verpackung“, so Bardeau.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Vorteile von Profinet, die Industrial Ethernet-Lösung von PI (Profibus & Profinet International), kommten bei neuen (Greenfield-) Installationen unmittelbar zum Tragen, wobei horizontale und vertikale Daten-Konnektivität, Redundanz- und Diagnosekonzepte und der direkte Zugang zu Lösungen im Kontext mit Industrie 4.0 besondere Attraktivität besitzen.
Werbung

Whitepapers

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Messtechnik - Treiber der Digitalisierung

#empowerthefield – Potentiale der Industrie 4.0 nutzen

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.