Businessplan-Wettbewerb für Life Sciences, Chemie und Energie

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Der Science4Life Venture Cup richtet sich an Start-ups aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie.
Quelle: Science4Life

Die Gründerinitiative Science4Life richtet jährlich den bundesweit größten Businessplan-Wettbewerb für die Branchen Life Sciences, Chemie und Energie aus. Dementsprechend nehmen Gründerteams aus den Branchen Life Sciences und Chemie am Science4Life Venture Cup teil. Die neue Wettbewerbsrunde startet am 1. September 2019 und endet am 22. Juni 2020 mit der Prämierung der Gesamtsieger.

Der Businessplan-Wettbewerb besteht aus drei Phasen: Ideenphase, Konzeptphase und Businessplanphase. Die Ideenphase ist die erste Wettbewerbsphase des Science4Life Venture Cup und des Science4Life Energy Cup. Ziel ist es, die eigene Geschäftsidee auf ihre Umsetzbarkeit am Markt zu prüfen. Die Darstellung der Innovation sollte auf maximal drei Seiten erfolgen. Dazu gehören Informationen über die Idee, den Innovationsgrad, die Entwicklungsschritte, das Team, das Netzwerk, den Markt, die Konkurrenz und den Schutz der Idee zum Inhalt der Ideenskizze. Um die fertige Ideenskizze einzureichen, müssen sich Gründerteams unter www.science4life.de registrieren. Die fertige Ideenskizze muss im PDF-Format auf dem Science4Life Portal bis zum Einsendeschluss am 18. Oktober 2019 hochgeladen werden.

Die Teilnehmer der Ideenphase erhalten Zugang zu einem etablierten Netzwerk aus Rechtsanwälten, Marketing-Profis, Business-Angels, Experten und anderen Start-ups. Gerade am Anfang eines Gründungsvorhabens ist ein solches Netzwerk von großem Wert. Darüber hinaus steht allen registrierten Teilnehmern im Rahmen der Science4Life-Academy ein umfassendes Informations- und Weiterbildungsangebot offen. Für die besten Teams gibt es zusätzlich eine Einladung zum Science4Life-Academy Day. Der Academy Day bietet Seminare, Coachings und offene Diskussionsmöglichkeiten mit verschiedenen Branchenexperten. Im Austausch und gemeinsamen Dialog mit den anwesenden Experten wird die Idee aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und das Feedback gibt es persönlich – mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und dann auch Antworten zu erhalten.

Einen großen Stellenwert nimmt die Digitalisierung ein

In den 21 Jahren des Wettbewerbs haben sich mehr als 7.000 Teilnehmer beim Science4Life Venture Cup registriert. In der letzten Wettbewerbsrunde überzeugten die Expertenjury sowohl High-Tech- als auch digitale Ideen: eine minimal-invasive Kunstherzimplantation, ein digitaler Zwilling der Lunge oder
künstliche Intelligenz bei der Befundung. Die Schirmherren, der Hessische Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Philipp Nimmermann und Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung von Sanofi in Deutschland, waren begeistert von den Einreichungen, die die Innovationskraft der deutschen Start-up-Szene widerspiegeln. In der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main wurden die zehn zukunftsfähigsten Businesspläne ausgezeichnet. Ein wichtiges Thema in der Gründerlandschaft, das auch bei Science4Life einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ist Digitalisierung. Prof. Dr. Jochen Maas: „Es ist toll zu sehen, welche digitalen Innovationen die Science4Life-Teilnehmer für die Bereiche Life Sciences, Chemie und Energie bei uns einreichen und wie das diese Branchen langfristig verändern wird. Von diesen Gründerteams können sich große Unternehmen in Sachen Innovationskraft eine Scheibe abschneiden.“

Innovative Geschäftsmodelle der letzten Wettbewerbsrunde

Mithilfe der künstlichen Intelligenz der Software der Mediaire GmbH aus Berlin soll die alltägliche Erstellung von Befunden erleichtert werden. Das Start-up hat eine automatisierte, volumetrische Vermessung entwickelt, die sich nahtlos in den radiologischen Workflow innerhalb einer Praxis integrieren lässt. Damit kann die Befundung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Multiple Sklerose verbessert werden. Ebenbuild aus München vereinfacht mithilfe eines „digitalen Zwillings“ der Lunge die komplizierte Beatmung von Patienten mit akutem Atemnotsyndrom. Damit werden akute Lungenschäden, die zu hoher Mortalität beitragen, effektiv vermieden. Die optimierte Beatmung führt dazu, dass Patienten häufiger überleben und sich rascher erholen. Zudem wird das Klinikpersonal entlastet und Behandlungskosten gesenkt.

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