Algorithmische Produktion: Autonomie und Selbststeuerung als Erfolgsfaktoren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Algorithmische Produktion: Autonomie und Selbststeuerung als Erfolgsfaktoren

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Die Fertigung von Morgen kann mithilfe von Internet-of-Things-Technologien systematisch Daten im Shopfloor erheben und in Echtzeit an die Produktionsplanung und -steuerung übergeben. Die Rede hierbei ist auch von einer algorithmischen Produktion – ein Ansatz, den die Management- und IT-Beratung MHP entwickelt hat.
Algorithmische Produktion

Quelle: PabloLagarto/shutterstock

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen fertigende Unternehmen ihren Kunden nicht nur in immer kürzeren Abständen neue Produkte in zahlreichen Varianten anbieten. Die Produkte müssen sich auch möglichst umfassend individualisieren lassen und schnell geliefert werden –zu einem guten Preis, in hoher Qualität und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten. Der richtige Ansatz hierfür ist die algorithmische Produktion.

Algorithmische Produktion für mehr Flexibilität

Die etablierten Konzepte für die Produktionsplanung und -steuerung sind dafür nicht ausreichend. Sie sind vor allem zu unflexibel und starr, um sich dynamisch und kurzfristig an sich verändernde Situationen anzupassen und auf ungeplante Ereignisse reagieren zu können. Um das zu ändern, müssen mithilfe von Internet-of-Things-Technologien systematisch Daten im Shopfloor erhoben und in Echtzeit an die Produktionsplanung und -steuerung übergeben werden.

Autonomie und Selbststeuerung als Erfolgsfaktoren

Algorithmische Produktion
Dr. Stefan Gerber, Associated Partner bei MHP. (Bild: MHP)

Das leistet die Algorithmische Produktion – ein Ansatz, den die Management- und IT-Beratung MHP entwickelt. Dr. Stefan Gerber, Associated Partner bei MHP: „Mit einer Algorithmischen Produktionsarchitektur meinen wir jede Art von Produktionssteuerungssystem, das in der Fertigung Autonomie und Selbststeuerung ermöglicht, indem das Scheduling für sämtliche Instanzen im Shopfloor berechnet, koordiniert und optimiert wird. Zu diesen Instanzen gehören neben Maschinen, Anlagen, Werkzeugen und Fahrzeugen auch Vorgänge und Aufträge.“

Was den Ansatz im Detail ausmacht, hat MHP im White Paper „Framework der Algorithmischen Produktionsarchitektur“ zusammengefasst. Die Autoren skizzieren darin das erhebliche Potenzial des Ansatzes und beschreiben das Design für eine geeignete IT-Architektur – das MES wird dabei um einige Komponenten erweitert. Dabei wird ein Framework vorgestellt, das die Realisierung einer Algorithmischen Produktionsarchitektur durch drei alternative Szenarien definiert und mit Anwendungsfällen verknüpft: zentrale Produktionsarchitektur, föderierte Produktionsarchitektur und dezentrale Produktionsarchitektur. Zum Abschluss stellen die Autoren als Praxisreferenz das Beispiel eines OEM vor, der zur Herstellung von Elektromotoren in einem neuen Werk eine Algorithmische Produktionsarchitektur implementiert hat.

Algorithmische Produktion
Für die Realisierung einer algorithmischen Produktion muss das MES um einige Komponenten ergänzt werden. (Grafik: MHP)

Das White Paper steht kostenlos auf der MHP-Webseite zum Download zur Verfügung:

Lesen Sie auch: Siemens und Zeta treiben die digitale Transformation von Pharma-Prozessen weltweit voran

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) in Europa und auf Basis der Empfehlung der Bayerischen Staatsregierung sowie der zuständigen Gesundheitsbehörden sieht sich die Messe München gezwungen, die analytica 2020 zu verschieben. Die analytica wird nun vom 19. bis zum 22. Oktober 2020 stattfinden.
Die Deloitte-Studie „Future of the chemicals value chain in Europe” wirft einen Blick in die Zukunft: Wie wird sich die Chemieindustrie in den nächsten 20 Jahren entwickeln? Wie wird sie auf Markttendenzen reagieren? Und wo wird sie sich im Kontext einer nahezu alles umfassenden Digitalisierung positionieren? Die Studie identifiziert insgesamt vier Optionen, die beide Enden der Skala bedienen.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: SCM 2040

10 Megatrends für die nächsten 20 Jahre: Darauf müssen sich Supply Chain Manager einstellen

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.